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Nutzung von Flüchtlingshäusern – Pressemitteilung –

Pressemitteilung

 

 

Nutzung von Flüchtlingshäusern

 

SPD-Bergheim fordert Sozialwohnungen statt Leerstand!

 

In den vergangenen Jahren wurden zur Aufnahme von Flüchtlingen neue Häuser gebaut. In Kenten, Quadrath-Ichendorf, Ober-und Niederaußem wurden auf städtischen Grundstücken 61 Reihenhäuser erstellt. Möglich war dies durch zinslose Darlehen des Landes NRW, unter der Voraussetzung, erst nach 10 Jahren eine Nutzung der Objekte als Sozialwohnungen zuzulassen.

 

Zwischenzeitlich ist aber die Anzahl der Flüchtlinge rückläufig. Und ein Anstieg der Zahlen ist auch nicht zu erwarten. Selbst eine maximale Belegung der Objekte mit Flüchtlingen führt laut Stadtverwaltung nur zu einer Nutzung von ca. 50 % der gesamten Wohnungseinheiten. Dies bedeutet, dass auch nur die Hälfte der mit Steuermitteln erstellten Wohnfläche genutzt wird.

“ Eine solche Verschwendung von Steuermitteln darf es nicht geben, wenn in Bergheim gleichzeitig preiswerter Wohnraum fehlt.“ so Franz Schallenberg, Vorsitzender der SPD Bergheim

 

Es gibt eine Vielzahl von jungen Menschen und Familien, die preiswerten und bezahlbaren Wohnraum benötigen. Die SPD-Bergheim fragt sich, warum die Freistellung der Häuser als Sozialwohnungen nicht, wie z.B. in Kerpen, vorgezogen werden kann? Hier könnten kurzfristig, ohne zusätzliche Kosten für den Steuerzahler, Sozialwohnungen geschaffen werden. Damit auch junge Menschen und Familien mit geringem Einkommen in unserer Stadt eine bessere Perspektive haben.

 

Auch eine bessere Integration von geflüchteten Menschen ist bei einem Wohnen Tür an Tür gewährleistet. Langfristig würden hierdurch auch Kosten eingespart, wenn dann die städtische Betreuung sowohl der Menschen als auch der Gebäude geringer ausfallen könnten“, so Volker Kaune, Stellv. Vorsitzender der SPD Bergheim.

 

Pressemitteilung wurde am 11.10.2017 herausgegeben von der SPD Ortsverein Bergheim